50 Jahre Redemptoristen in
Indonesien
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16-01-1957 |
Ankunft der ersten Redemptoristen-Missionare auf Sumba |
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P. Josef Luckas (45) P. Mario Stützer (34) P. Georg Kiwus (33) |
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P. Günter Kellermann (33) Br.Clemens (Franz Sabotzeck) (26) |
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Erste Stationierung |
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P.Luckas zu P. Jan van Vessem,SVD, Weetebula |
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P.Stützer zu P. Piet de Zwart SVD, Homba Karipit |
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P.Kiwus zu P. Gerhard Mezenberg SVD, Kalimbu Weri |
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P.Kellermann zu P.Carolus Kale Bale SVD, Waikabubak |
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Br. Clemens zu Br.Arnold SVD, Weetebula |
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16-05-1957 |
Ankunft der zweiten Gruppe Redemptoristen-Missionare |
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P.Gerhard Legeland ( 48) P.Ludwig Horbert (42) P.Heribert Küper (32) |
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Br. Albert Eickenbusch (28) Br. Martin (Artur Welzel ) (21) |
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Erste Stationierung: |
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P.Legeland zu P. Antonius Donkers SVD Pastor, Waingapu |
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P.Horbert zu P. Marinus Kroll SVD Schulverwaltung, Weetebula |
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P.Küper nach Weetebula - Waikabubak - Neue Station: Katiku Loku |
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Br.Albert zu P.Aloysius de Rechter SVD Verwaltung-Bau, Weetebula |
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Br.Martin zu Br.Arnold Garten und Landwirtschaft, Weetebula |
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Die ersten Redemptoristen-Missionare auf Sumba P.G.Kiwus (33), P.H.Küper (32), Br.M.Welzel (21),
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26 5.1957
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Übergabe des Missionsgebietes
Sumba und Sumbawa
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Am 24./25-05 kam.P.Egbert Kühne SVD, Regional von Endeh, mit dem Schiff St.Theresia nach Waikelo-Sumba. Am Sonntag den 26.05. fand dann mit einem feierlichen Gottesdienst die Übergabe an die Redemptoristen statt. P. Kühne wurde in der Hl.Messe von dem alten Dechant van Vessem und dem neuernannten Dechant P.Luckas assistiert. P.Luckas wurde das Evangeliumbuch und eine Stola überreicht . Er war nun der neue Missionsobere. Am frühen Abend fand die äußere Feier statt. Viele Gäste aus Ost und West und viele Regierungsvertreter waren gekommen. Große Grußworte und Reden wurden gehalten. |
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P.Luckas lobte die SVD mit: Sie Verdienen Dank. |
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P.Kale Bale war nicht anwesend.. Er war auf einer Missionsreise auf Sumbawa. |
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Die letzten Steyler-Missionare auf Sumba 1957P.A.Donkers, P.J.van Vessem, P.P.de Zwart, P.A.de Rechter, P-C.Kale Bale, P.G.Mezenberg, P.M.Kroll, Br.Arnold Streng |
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Das Missionsgebiet hatte 9500 Katholiken in 5 Pfarrein mit vielen Außenstationen auf Sumba und 2 auf Sumbawa. Es gab 2 Realschulen und 25 Volks-schulen mit 3.075 Schüler-79 Lehrer und 58 Religioslehrer. |
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Die SVD Missionare wurden verabschiedet. Br.Arnold war der älteste. Er war 27 Jahre auf Sumba- Ende November ging er nach Kisol - Flores. P.van Vessem fuhr mit der „Theresia“ nach den Feierlichkeiten gleich nach Flores.Er wurde Rektor in Larantuka. Im September verließen P.de Zwart (20 Jahre) P.Kroll(8), P.Donkers (3), P.Kale Bale (6) Sumba. P.Mezenberg ging Ende des Jahres und P.de Rechter schließlich im Februar 1958. |
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01-08-57 |
Gründung der SGA Lehrerbildungsschule in Weetebula |
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Wir wohnen zur Miete in der von der Regierung geschlossenen Chinesenschule. |
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17-11-1957 |
Grundsteinlegung für die neue Kirche (Kathedrale) in Weetebula |
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Bupati Lede Kolumbang – P.de Rechter – Br.Albert – P.Luckas |
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Ansprache des Obern P.Josef Luckas CSsR bei der Grundsteinlegung
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Frohen Herzens haben wir uns hier versammelt um den Grundstein zur neuen Pfarrkirche des Heiligen Geistes in Weetebula einzusegnen. Der Grundstein istein Symbol des ganzen Kirchengebäudes, und dieses wieder ein Symbol Jesu Christi selber, der der Eckstein genannt wird, an dem sich die Schicksale der Menschen und Völker scheiden, Das bedeutet aber: Der Grundstein auf dem Felsenhügel von Weetebula will uns sagen: Wir bauen diese Kirche auf Christus auf, auf den unerschütterlichen Gottesfelsen. Es wäre denkbar, dass diese Kirche einmal durch ein Erdbeben oder ein sonstiges Unglück zerstört werden könnte. Die Weltkirche aber auf dem Felsen Christi wird nie zusammenstürzen: „Die Pforten der Hölle werden sie nie überwinden „(Mt 16). Der Grundstein trägt auf der Außenseite das Kreuz, daneben die Buchstaben A und D und darunter die Jahreszahl 1957, das bedeutet: Dieses Jahr und alle Jahre vorher und nachher sind „Anni Domini“ Jahre des Herrn. Christus ist Herr der Zeiten. – Auf der Innenseite trägt der Stein das Symbol des Heiligen Geistes mit 7 nach der Erde gerichteten Strahlen. Das bedeutet: “Der Heilige Geist, der in der Geschichte der Kirche fortwirkende Geist Jesu , möge auch von dieser Kirche in Weetebula aus eine sieben Gnadengaben in voller Glut ausströmen in die Herzen der Priester und Gläubigen dieser Insel“. |
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Der Stein ist 51,5 cm3 groß und innen ausgehöhlt. Dort haben wir in einer alten Granatkartusche der Japaner die Urkunde, Geld, unsere Fotos, eine Tageszeitung und die Namen aller „Großen“ dieser Welt hineingelegt und eingeschweißt. Mitglieder der Inselregierung und die Vertreter der anderen Religionsgemeinschaften waren eingeladen Nun wurden alle Anwesenden eingeladen den Grundstein symbolisch mit dem Hammer zu schlagen aber nicht kaputt zu machen. |
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Bei der Grundsteinlegung war der Kirchbau bereits 1,50 Meter hoch. Die Bevölkerung war begeistert und half fleißig mit Baumaterial zu sammeln. Die Schulkinder sammelten 2 cbm Kelikersteine.. Das sind kleine Korallen für den Beton, Wieder Andere bringen große Kalksandsteine zu verbilligten Preisen. Frauen und Mädchen trugen viele cbm Sand vom Meeresstrand ans höhere Ufer, Selbst nicht katholische Chinesen beteiligten sich. Eine Dorfgemeinschaft lieferte Holz oder Bambus für die Gerüste. Eine Gruppe erklärte sich bereit einen LKW Kalk zu brennen. Einige Lehrer gaben monatlich eine Spende von ihrem Gehalt. Am meisten hat uns gefreut, als Schulkinder der zweiten und dritten Klasse eines morgens singend zum Pfarrhaus marschierten und in einem Körbchen Geld für 15 große Kalksandsteine brachten. Dieses Geld hatten sie von ihren Eltern erbettelt. So ging der Kirchbau zügig voran. Im November hatte wir den Bau schon über 4 Meter hoch .Die romanischen Rundbögen waren schon zu sehen. In einem halben Jahr sollte der Rohbau stehen. Aber die Politik machte uns einen dicken Strich durch unsere Berechnung. |
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Überhaupt wehte für uns Ausländer kein guter Wind.. Es geht besonders gegen die Holländer die West-Neuguinea nicht abgeben wollten, und gegen die reichen Chinesen. Die Chinesen waren ein Staat im Staate und hatten den ganzen Handel in ihren Händen. Sie werden hier so verachtet wie damals im „Dritten Reich“ die Juden. Alle sollen nun eine Art Fremdensteuer bezahlen. Schließlich weigerten sich die Hafenarbeiter die holländische Schiffe zu be-und zu entladen. Eines Tages flüchteten alle holländische Schiffe nach Singapur.Aus war der Traum vom schnellen Kirchbau. Unser Betoneisen lag in Singapur und unser Holz für das Dach der Kirche lag in Makassar. |
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Ende des Jahres beschlossen die holländischen Missionare der protestantischen Kirche, Sumba freiwillig zu verlassen. Der Druck der Regierung wurde zu groß. Ein katholischer Missionar würde das nicht tun. Aber der hat ja auch nicht für eine Familie , Frau und Kinder zu sorgen. So beendeten wir das Jahr 1957 mit sehr gemischten Gefühlen. |
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Die Pfarrstationen auf Sumba.
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Die Station Waingapu-Wara war eine Stadtpfarrei mit einer Ausdehnung über ganz Ostsumba –Mittelsumba bis an die Grenzen zu Westsumba. 1957 hatte die Stadt Waingapu ca .10.000 Einwohner. Die Hafenstadt war das Tor für Sumba. Der Import und Export lief hautsächlich über Waingapu. Die Pfarrei hatte eine schöne Kirche. Leider war sie noch nicht fertig. Br. Konrad SVD hatte sie entworfen. Das Pfarrhaus war eine Hütte aus Palmblattrippen und Grasdach. Der Wind pfiff durch die Wände. Es gab eine Volksschule und eine Realschule schon aus Stein gebaut. P. Antonius Donkers SVD war hier Pastor. P.Legeland wurde sein Nachfolger. |
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Die Kirche war noch ohne Fenster, ohne Fußboden und Inneneinrichtung |
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Das Pfarrhaus in Waingapu –Wara; im Hintergrund die SMP Andaluri |
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Die Station Waikabubak hatte schon ein Pfarrhaus aus Stein mit Holzschindel gedeck. Die kleine Kapelle war aus gutem Holz. Die Wände aus Bambusgeflecht. Das Dach war aus verrostetem Wellblech. Hinter dem Pfarrhaus auf engem Raum gab es auch eine kleine Schule aus Gras und Bambus. P.Karolus Kale Bale SVD war Pastor und P.Kiwus wurde für ein paar Monate sein Nachfolger. Die Gläubigen wollten ihn nicht. Er war ihnen zu anspruchslos und ein fleißiger Wühler. Sie wollten für die Kleinstadt Waikabubak einen „Herren“. P. Heribert Küper wurde sein Nachfolger. |
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Das Pfarrhaus war mit Holzschindel gedeckt, die Schule stand hinter dem Haus. |
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Die armselige Kapelle in Waikabubak, links daneben ein Lehrerhaus. |
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Die Station Kalimbu Weri hatte schon ein Holzhaus mit gespalteten Bambuswänden. In der primitiven Volksschule aus Gras und Bambus wurde auch der Sonntägliche Gottesdienst gehalten. P.Gerhard Mezenberg SVD war ein beliebter einfacher Missionar. Immer zu Pferd unterwegs. Dort wurde P. Kiwus seinNachfolger. Zu seinem Abschied schenkte P.Mezenberg der Pfarrei noch 300 Blatt Wellblech für eine neue Volksschule. |
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Das erste Pfarrhaus damals noch mit Außenwänden aus gespaltenem Bambus. |
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Die neuerbaute Volksschule. Im rechten Teil war die Kapelle. |
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Die Pfarrei Homba Karipit hatte ein ganz neues ,
schönes , großes Pfarrhaus aus Stein.P-Piet de Zwart war hier viele Jahre
stationiert. P.Mario Stützer wurde sein Nachfolger und P.G.Kellermann für kurze
Zeit Kaplan. Die riesige Kirche war aus Rundholz, Bambus und Gras erbaut. Sie
hatte sogar einen kleinen Kirchturm. Sie hatte einen einfachen Lehmboden. |
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Die große Kirche in Homba Karipit aus Rundholz, Gras und Bambus. |
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Der Innenraum der Kirche mit einfachen Kniebänken und Lehmboden. |
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Das Pfarrhaus wurde 1954 erbaut, |
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Die Pfarrei Katiku Loku wurde noch von der SVD 1957 gegründet. Br. Arnold SVD erbaute dort in kurzer Zeit eine große Kirche aus Rundholz mit Wellblechdach. Der Boden war mit Zementplatten belegt. Das Pfarrhaus und das Lehrerhaus waren aus gesägtem Holz und Bambuswänden, die Dächer mit Wellblech belegt. Die Schule und das Internat war aus Rundholz, Bambus und Gras .P. Küper war der erste Priester und Englischlehrer dort. Ende des Jahres wurde P. Kellermann der erste Pastor. Die Station hatte sogar schon ein Lichtaggregat, worauf die Menschen dort sehr stolz waren. Der Ortsvorsteher bekam auch eine Lampe. |
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Br.Arnold erbaute 1957 die neue Station; links ein Lehrerhaus. |
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Der Innenraum der Kirche sogar mit Seitenaltären |
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Die Hauptstation Weetebula |
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Das erste Pfarrhaus, 1932 erbaut |
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Aula - Speisesaal und rechts die Kirche |
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Das „Rumah batu“ (Lehrerwohnungen). Hier steht heute das Krankenhaus |
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Die alte Mittelschule |
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Die große Reispellerei mit Maismühle und Stromaggregat |
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Das Arbeiterwohnhaus, im Hintergrund die Schreinerei |
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Unser Leben in Weetebula. – Bruder Albert erinnert sich |
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Pünktlich am Montag Morgen um 6,55 Uhr läutete Br.Arnold SVD die kleine Glocke vor seinem Büro. Das war das Zeichen zum Arbeitsbeginn. Br.Arnold ist da so genau pünktlich, dass selbst die Chinesen und die Polizei ihre Uhren danach richten. Die Glocke hatte einen hellem Klang und man konnte sie weithin hören. Br.Arnold stand auf der Treppe, nur mit einer kurzen Hose und Unterhemd bekleidet und verteilte die Arbeit. 35 Mann hatte er damals beschäftigt. Die Männer, welche in der vergangenen Woche nicht gut gearbeitet hatten oder unpünktlich waren, wurden entlassen. Er winkte nur mit seiner großen Hand und sagte „malas pulang“ (faul nach Hause), Mir gab Br.Arnold immer wieder einen Rippenszoß, damit ich die Arbeiter was fragen sollte. So habe ich schon am ersten Tag zigmal gefragt: „Apakah itu“ "was ist das?". Ich konnte ja nur ganz wenig indonesisch. Oft wurde ich ausgelacht.
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Unser Haus in Weetebula war damals noch sehr klein und eng. Drei SVD Missionare waren ja noch da. So mussten wir oft unsere kleinen Zimmer mit anderen Mitbrüder teilen. 1957 gab es in Weetebula schon viele Steinhäuser, aber nur eines wurde „Rumah batu“ Steinhaus genannt, Es war das Haus unserer Lehrer. Dort wo heuten das Krankenhaus steht. Wahrscheinlich war es das erste Steinhaus an der Hauptstraße. In den dreißiger Jahren erbaut.
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Unser Koch hieß Thomas und hatte angeblich bei Schwestern auf Flores kochen gelernt. Die Küche war ein schwarzes Loch. Jeden Morgen gab es Reis, über den Ketjap gegossen war. Dies nannte Thomas „Nasi goreng“. Sonst gab es Ei, getrocknetes Fleisch oder Trockenfisch Nur Huhn war immer frisch. Ich konnte noch keinen Reis essen und habe im ersten. Halbjahr 16 kg Gewicht verloren.
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In unserer Toilette und Dusche war ein großes Wasserbecken, das immer wieder von unserem Hausjungen, dem Wasserträger, gefüllt wurde. Er tat nichts anderes als Wasser tragen .Keine leichte Arbeit, Er trug ein Bambusjoch über beide Schultern an dem 2 Blechbehälter mit je 18 Liter Wasser getragen wurde. Zwischen unserem Haus und der Reispellerei führte ein Weg bergab nach Weetebula-Atas wo eine gute Quelle sprudelte. Diese Quelle gab dem Ort Weetebula seinen Namen. Alle Wasserträger vom Ort gingen diesen Weg.ca 500 Meter weit.
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Jeden Morgen kamen 8 – 12 Markfrauen und breiteten auf dem Gang vor unseren Zimmern ihre Waren aus. Gemüse, Obst, Zwiebeln und kleine getrocknete Fische. Br.Martin kaufte dann immer nur so viel, wie er für einen Tag brauchte. Er hatte ja für ca. 100 Esser zu sorgen. Da waren die Missionare, Hausangestellten, Arbeiter und ca. 60 Jungen im Internat. |
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Für die Wäsche hatte jeder Missionar eine Waschfrau, welche jeden Montag die schmutzige Wäsche abholte. Sie bekam dafür ein großes Stück grüne Kernseife. Samstags brachte sie dann die frische Wäsche gebügelt und geflickt zurück. Dafür bekam sie dann 25,- Rupiah (3,50 DM). Das klappte prima.
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Alle 14 Tage kam ein Schiff der KPM nach Waikelo und brachte vor allem Ware für die chinesischen Händler. Die Mission bekam einmal im Monat 8 Faß Diesel und 1 Fass Motorenöl. Die Mission betreute auch den „Leuchturm“ im Hafen. Ein Islamit war für die Wartung verantwortlich. Die Mission zahlte ihm ein Gehalt der KPM und gab ihm das Petroleum für die Lampe.
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An unsere Arbeiter zahlte ich dreimal im Monat den Lohn aus: Am 15. und 25. einen Vorschuß und am 5. des folgenden Monats die genaue Restzahlung. |
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Br. Martin , Br. Albert , Br. Arnold, Br. Clemens |
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Im Juli war ich auf Informationsreise nach Flores Ich wollte wissen wie die Missionsbrüder arbeiten und wie die Werkstätten aussehen Ich habe nur staunen können was die Brüder dort geschafft haben. Für mich war alles etwas zu protzig. Nein, das wollen wir auf Sumba anders machen. Wir hatten uns vorgenommen nur einfache Zweckbauten zu errichten. Größere und schönere Bauten wollten wir unseren einheimischen Mitbrüder überlassen .
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1957 gründeten wir Redemptoristen schon 5 Volksschulen, 1 Realschule und 1 Lehrerschule
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An Bauarbeiten wurden im ersten Jahr folgende Projekte durchgeführt: Neugründung der Station Katiku Loku, Pfarrhaus, Lehrerhaus, Mittelschule, Internat und Kirche; 5 Lehrerwohmumgen auf den Außenstationen, Mittelschule in Weetebula vergrößert und mit Wellblech gedeckt, 3 Volksschulen, ein Privathaus für einen Reisbauern. Bezahlt wurde mit Reis. |
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Die neue, vergrößerte Mittelschule |
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Das Jahr 1958 |
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begann gar nicht gut. Obwohl Regenzeit regnete es nicht. Die Saat vertrocknete. Wir mussten unsere Internatsschüler nach Hause schicken. Nur die beiden oberen Klassen durften bleiben. Auch unsere Arbeiter, welche bei uns in Kost waren mussten in ihre Dörfer zurück.. An dem Dilemma ist nicht nur der fehlende Regen Schuld, sondern auch die politischen Verhältnisse. Seit die Holländer ihre Schiffe zurückgezogen haben, brach hier der gesamte Handel zusammen. Man versucht nun mit Segelbooten die Verbindungen zu den Inseln neu aufzubauen. Am 27-01-58 verließ uns der letzte SVD Missionar, P. A. de Rechter. Am Vorabend hatten die Chinesen ein großes Essen vorbereitet. Am nächsten Morgen gab es ein großes Weinen und Geschrei auf der Straße.. Pater de Rechter fuhr auf einem LKW nach Waingapu um dort mit dem Flugzeug nach Java zu fliegen. Er wurde Prokurator der SVD in Jakarta. Wir waren jetzt flügge geworden. |
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Die politische Lage
wurde immer schlechter , Alle Ausländer mussten an ihrem Haus ihre Nationalfarben anbringen. Zu unserem Schutz
hieß es. Die Polizei verteilte jetzt Zucker oder Zigaretten. Alles war sehr
knapp geworden. |
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Die protestantischen Missionare verließen nun Sumba. Wir Deutschen verstanden uns in letzter Zeit sehr gut mit den Holländern und haben sehr viel von ihren Möbeln und Hausrat aufgekauft. Der Rest wurde von der Regierung öffentlich versteigert. P. Stützer und Br.Albert haben mit ersteigert und noch manches gute Stück erhalten. .Manches wurde echt verschleudert. Wir konnten nicht verstehen warum die Holländer ihr Gut nicht ihren Glaubensbrüder überließen. Bei der Übernahme der Mission von der SVD zur CSsR nahm jeder Missionar von seinen persönlichen Dingen nur soviel mit, wie er tragen konnte, Alles andere blieb auf Sumba. Dies hat den Leuten damals sehr imponiert.
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Das Leben auf Sumba wurde immer schwieriger. Die Menschen wurden immer ärmer. Jetzt trug man wieder Kleidung aus Baumrinde. Seit die Chinesen keinen Handeln mehr treiben durften., wurde auch nichts mehr von den Menschen gesammelt. Selbst die Häute von den Rindern und Wasserbüffel kaufte ihnen keiner mehr ab. Jeden Abend stellten wir den Lichtmotor nur für eine halbe Stunde an um Nachrichten von Europa und Australien zu hören. Wenn die Leute bei uns Reis pellen oder Mais mahlen wollten, mussten sie Diesel oder Petroleum und Schmieröl mitbringen.
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P.Luckas und vor allem Br..Clemens machten abenteuerliche Reisen um Geld nach Sumba zu holen. Wir mussten ja Löhne zahlen können.. Selbst die Regierung hatte kein Geld. Die Lehrer hatten schon 5 Monate kein Gehalt bekommen. Br.Clemens war buchstäblich mit dem letzten Flugzeug nach Java geflogen und hatte es dann geschafft, als blinder Passagier, (wer gut schmiert der gut fährt) mit einem russischem Schiff alle unsere Waren von Java nach Sumba zu bringen. Leider nach Waingapu. Der Traktor mit Anhänger musste zweimal den weiten Weg machen um die wichtigsten Dinge zu holen. Br. Martin wagte es sogar mit einer gemieteten Perahu Zement von Waingapu zu holen. Wegen schlechten Wind war das Boot 3 Tage unterwegs und ist dann nicht in Waikelo sondern 18 Km weiter in Ketewel gelandet. Wir hatten wieder Zement. Welch ein Glück. So konnten wir unsere Bauvorhaben ausführen. Die Realschule in Weetebula wurde vergrößert. Am Fuß der neuen Kirche in Weetebula bauten wir eine Lourdesgrotte, Es war ja das Heilige Marienjahr.. Die Frauen und Mädel der „Legio Mariens“ beteten, besonders an Sonn-und Feiertagen nach dem Gottesdienst, an der Grotte. |
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In Kodi wurde die kleine Kapelle in Ngunu Tanah und eine größere Kapelle bei der Pemuda in Bukambero gebaut. |
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Beim Bau dieser Kapelle verunglückte P. Mario Stützer. |
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Diese Kapelle in Bukambero wurde 1958 erbaut. |
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Hocherfreut waren wir, als wir erfuhren, dass drei Schwestern aus Deutschland und P. Karl Rodenheber das Visum erhalten haben. Wann werden sie auf Sumba sein? Vorsorglich gruben wir schon mal einen Brunnen auf dem zukünftigen Schwesterngelände. In 17 Meter Tiefe fanden wir schon Wasser, gruben aber noch 5 Meter tiefer. |
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Ende August erfuhren wir zufällig aus unserer Zeitschrift „Der Volksmissionar“,dass die Schwestern bald ausreisen würden und schon im November auf Sumba sein wollen. Nun wurde es aber Zeit mit dem Bau des Schwesternhauses zu beginnen. Alle anderen Arbeiten mussten warten. Am 1.September nach der Sonntagsandacht machte Pater Luckas den ersten Spatenstich für das neue Haus. Die Begeisterung der Bevölkerung, besonders der Frauen, war groß. Alle freuten sich endlich Ordensschwestern nach Sumba zu bekommen. Jeden Nachmittag kamen 20–30 Frauen, Mütter und Mädchen, um zu helfen die Fundamente auszuheben oder Baumaterial zu tragen. Die Schulkinder sammelten kleine Kiesel für den Beton. Die Mädels der „Legio Mariens“ trugen am Strand in Waikelo Sand ans Land. Ca. 500 cbm Sand hatte ich schon lange vorbereitet .Eine ganze Regenzeit hatte er schon gelegen und war nun rein vom Salz. So wuchs der Bau sehr schnell. Der erste Bauabschnitt hatte nur 6 Wohnzimmer für die Schwestern, Esszimmer, Vorratsraum, Küche ,Bad und WC . |
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Da unsere Schreiner- und Zimmerleute keine Zeit für den Dachstuhl in Ngunu Tanah hatten, hat Pater Stützer versucht selbst das Dach zu zimmern. Er fiel vom Dachgebälk auf den schon gemauerten Altar und brach sich einige Rippen . Eine Rippe war in die Lunge gestoßen und P. Mario spuckte Blut. Er wurde nach Weetebula geholt, später nach Waingapu, wo er gut versorgt wurde. |
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Anfang November warteten wir auf die Ankunft der Schwestern und auf P. Karl Rodenheber mit Br. Clemens, welcher von Java kam. Fünfmal sind P. Luckas und Br. Albert den weiten Weg nach Waingapu gefahren immer in der Hoffnung: jetzt sind sie da. Das erstemal vergebens. Beim zweitenmal konnten wir Sr. Stephanie und Sr .Michaela am Flugplatz in Empfang nehmen, eine Woche später Sr. Regina und die javanisch Sr. Kristine. Die vierte .Fahrt war abermals vergeblich. P. Karl Rodenheber und Br. Clemens waren seit 3 Wochen mit einem russischem Schiff unterwegs. Bein fünften Mal waren sie doch glücklich in Waingapu. |
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Die ersten beiden Schwestern wurden in Waingapu stürmisch begrüßt.und gefeiert. Beim Einzug in die Kirche von P. .Legeland wurde so heftig geläutet, dass die 50 cm große Glocke zersprang. Da wir nicht wussten, wann die anderen Schwestern bestimmt kommen fuhren wir mit nur 2 Schwestern nach Weetebula. Ganz Weetebula stand Kopf und freute sich über die Ankunft der ersten Schwestern. Der Weg zum Schwesternhaus war symbolisch mit einem Band abgesperrt. Die Frau von Babak Nardus zerschnitt das Band und gab den Weg für die Schwestern frei. |
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Schwester Stephanie und Laurentius Nani Bulu gehen zum neuen Haus. |
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Das Haus war bis zum Haupteingang und Innenveranda fertig. |
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Diese staunten nicht schlecht. In nur 10 Wochen hatten wir den Schwestern eine komplette Wohnung bereitet. Selbst das Weihwasser in den Kesseln an der Tür fehlte nicht. Mit dem Bau allein war es noch nicht getan. Wir ,haben auch die ganze Einrichtung neu schaffen müssen: Tische, Stühle, Schränke, Betten, dazu eine Kochstelle, Besen, Schrubber, Teller und Tassen, dazu das Essbesteck, auch einen Korkenzieher und Büchsenöffner. |
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An die Wänden gehörten auch ein paar Bilder und nicht zuletzt auch ein Wandkreuz. Was wir nicht neu beschaffen konnten, haben wir von uns selbst genommen. Wir Männer konnten leichter auf etwas verzichten als „UNSERE SCHWESTERN“. Jedenfalls waren die Schwestern sehr glücklich und fühlten sich wohl. Wir aber auch nicht minder. |
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Zuerst versuchten die Schwestern unsere Wäsche wieder weiß zu bekommen. Sie sagten, dazu brauchten sie wohl ein Jahr. Beim Einzug standen auch schon zwei Hausmädchen bereit. |
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Sr. Regina, Sr, Michaela , Mutter Stephanie, Sr. Christine |
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Unsere Verpflegung wurde von Tag zu Tag besser, und bald hatten wir alle ein paar Kilo zugenommen. Am Nikolaustag schenkten wir den Schwester zwei kleine Hunde. Den einen nannten wir Niko und den anderen Laus. Zum Jahresende bekamen sie auch zwei kleine Kätzchen. Der Neubau der Schwestern war ja noch sehr feucht beim Einzug..Jeden Tag fingen sie neue Viecher, vor allem Skorpione und Tausendfüßler. Langsam lernten sie auch damit zu leben. |
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Ende November konnte P. Stützer schließlich und endlich nach Surabaya geflogen werden, wo er sich schnell erholte. Die politische Lage beruhigte sich wieder und mit allem ging es jetzt besser. Die Briefpost brauchte 2 und die Paketpost 5 Monate. Mit P. Karl hatten wir einen guten fleißigen Mann bekommen. Er wurde Internatsleiter in Weetebula. |
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Das Jahr 1958 schloss mit einem großen Regen. Zwei Täler zwischen Weetebula und Waikabubak standen voll Wasser. Unser Unimog war ständig im Einsatz um anderen zu helfen. |
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